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Da durch das Piercing aber dieser Schutzmantel
durchbrochen wurde, werden vom Körper zusätzlich Freßzellen (Phagozyten)
gebildet. Diese körpereigenen Zellen vernichten die eingedrungenen
Mikroorganismen. Die dadurch entstandenen Zellabfälle sind als Eiter
bekannt und treten als Abfallprodukt aus der Wunde aus (Phagozytose) - was
nicht zwangsläufig vorkommen muß, jedoch kann. Dieser Vorgang wird vom
Körper so lange fortgeführt, bis alle Bakterien vernichtet sind und die
Haut sich um den Stichkanal neu gebildet hat.
Auch nach einer abgeschlossenen Wundheilung kann ein Sekret aus der
gepiercten Stelle austreten. Diese besteht in der Regel aus abgestorbene
Zellen, die der Körper abstößt. Die Verwendung eines Pflegemittels
unterstützt die körpereigene Wundheilung.
Je nach Piercing und gepiercter Hautpartie werden
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verschiedene Pflegemittel verwendet. Hier kann in
der Regel der Piercer weiterhelfen. Sollte es jedoch zu starken Schmerzen
oder größeren Entzündungen kommen, solltet ihr einen Arzt aufsuchen, der
euch ein stärkeres Medikament zur Wundheilung verschreiben kann.
Es ist sehr wichtig, während der Heilphase darauf zu achten, daß die Wunde
vor Verunreinigungen geschützt wird. Eine starke Entzündung, vor allem des
Brustwarzenbereiches oder des Ohrknorpels, kann zu einer schlimmen
Schädigung des Körpers führen, und ist eine Entzündung erst einmal
fortgeschritten, zieht dies eine sehr lange Heilphase nach sich. Deshalb
ist es sehr wichtig die Pflege des Piercings ernst zu nehmen und nicht zu
vernachlässigen, denn wer sich an die wenigen Regeln hält, hat sicherlich
danach viel Spaß mit seinem neuen Schmuckstück.
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